Teresa Distelberger

Ich arbeite mit Film, weil ich gerne sichtbar mache, was schon da ist und oft unbemerkt bleibt.

Ich arbeite mit Text, weil ich gern dem Worte schenke, was sonst zwischen den Zeilen verschwindet.

Ich moderiere und gestalte Veranstaltungen, um der Begegnung unserer vielfältigen Perspektiven Raum zu geben.

In von mir (co-)kreierten Workshops, Performances und Installationen kommen manche dieser und andere Ausdrucksformen zusammen.

Mehr über meinen Hintergrund…

Ausbildungen

  • 2000-2006: Studium an der Universität Wien: Angewandte Sprachwissenschaften, Film und Gender Studies
  • 2004: ERASMUS an der Sorbonne, Paris
  • 2005: Forschungsaufenthalt an der Lancaster University, UK
  • 2013-2018: Mehrjährige Trainings in Transparenter Kommunikation, Mystischen Prinzipien und Arbeit mit transgenerationalen kollektiven Traumata bei Thomas Hübl in Deutschland, Nepal und Israel.
  • 2017-2019 Masterstudium „Arts in Practice“ am Dutch Art Institute  – aufgrund des Formats „Roaming Academy“ 2 Jahre lang 1 Woche/Monat an unterschiedlichen Orten in u.a. Niederlanden, Deutschland, Griechenland, Spanien und Italien studierend unterwegs.

Arbeits- und Lebensstationen

Dokumentarfilme

Moderation / Gestaltung von Erfahrungs-und Begegnungsräumen

  • Seit 2006 immer wieder Moderation der Open-Space-Symposien des 7-Generationen-Netzwerks in St. Pölten und von GEA/Waldviertler in Schrems, meist zum Thema alternativer Geld- und Wirtschaftssysteme.
  • 2015: Moderation des Symposiums von The Austrian Encounter – einer Gruppe von (Enkel)-Kindern von Nazis und Holocaust-Überlebenden
  • 2015/2016/2018: In sich jährlich wandelnden Rollen Mitgestalterin des Ecstatic Carneval – einem transformativen Ritualfest, gehostet mit immersiven Performanceelementen, Meditationscorner und Potentialentfaltungsimpulsen.
  • Seit 2018 jährlich am Nationalfeiertag: Salon der Heimatgefühle
    2018: Spiegelsaal im Bockkeller, Wiener Volksliederwerk
    2019: Aktionsradius am Gaußplatz, in Kooperation mit Kopfhoch/Volxfest, Brunnenpassage und Wiener Konzerthaus im Rahmen des Stadtlabors Brigittenau „Musik findet Stadt“

Performance / Installation / Konzeptuelle Arbeiten

  • „what is moving you“. Performative Aktion im öffentlichen Raum am Holocaust Gedenktag 27. Jänner 2015, Heldenplatz Wien
  • “Protest Dirndl” – Langzeitperformance, Wien, März – June 2016
  • “meet the muse n°1” – 1:1-Performance für Günther Touschek, Wien, März 2016
  • “Muse Kalliope” – Performance als Lebendes Buch auf der “Wachstum im Wandel Konferenz” Wirtschaftsuniversität Wien, Februar 2016
  • PPC Airlines – Künstlerische konzeptuelle Beratung für das Protest Productions Collective – Kurzfilm, PR-Material und Aktionen im öffentlichen Raum (u.a. im Rahmen der WienWoche 2016 und 2017 sowie Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen 2019), immer wieder seit 2015
  • „sleeping as ‚art within art’“ – Performative Intervention im Ludwig Museum Cologne, October 2017, als Teil der COOP Academy „Sleeping with a Vengeance, Dreaming of a Life“ von Ruth Noack am Dutch Art Institute
  • „How do you/I engage?“ Lecture Performance, Planetary Campus am Dutch Art Institute, School of Drama, Thessaloniki, Januar 2018
  • „The Third Reich of Dreams“, Teilnahme in der Performance von Anja Scheffer als Teil der Roaming Assembly „Between Subversion and Hallucination“, kuratiert von Ruth Noack, Thater aan de Rijn, Arnhem, March 2018
  • „Sleeping with a Vengeance, Dreaming of a Life.“ Gruppenausstellung kuratiert von Ruth Noack.
    „I don’t go to bed with my computer.“ 2-Kanal-Video-Installation
    „Disquietspeaker“, Teilnahme an der Performance in/für die Installation von Gangart Yellow Brick, Athen, Juni 2018
    Ausstellungsorte: Yellowbrick Athen Juni 2018, lítost gallery Prag August 2018, Institute for Provocation Beijing Oktober 2018, Württembergischer Kunstverein Stuttgart Oktober 2019 – Jänner 2020

Kurzfilme (Auswahl)

  • PPC Airlines, 2016 (gemeinsam mit dem Protest Production Collective), 3 min
  • reconnecting, 2015, 1 Min 30
  • „the music of my eyes“, 2007, 3 Min
  • „Xquenda“, 2006, 8 Min
  • „Bizuriqui“ (Musikvideo für Martha Toledo, Mexiko), 2006, 4 Min
  • „tropisme“, 2005, 7 Min
  • „Schlafen, Aufstehen und Café Drechsler“, 2005, 12 Min
  • „on the way“, 2004, 6 Min
  • „dr. dickie“, 2004, 4 Min
  • „Wertschöpfung“, 2004, 8 Min
  • „en train de vivre“, 2003, 4 Min

Akademische Publikationen

  • Distelberger, Teresa (2008). “’Immer wieder steht Österreich befreit am Balkon’ – Rekontextualisierungen der ‘Balkonszene’ und des Ausspruchs ‘Österreich ist frei!’ im ‘Gedankenjahr’ 2005”. In de Cillia, Rudolf and Wodak, Ruth (eds.) Gedenken im ‘Gedankenjahr’. Zur Diskursiven Konstruktion österreichischer Identitäten im Jubiläumsjahr 2005. Innsbruck, Vienna, Bolzano, pp. 101-33
  • Distelberger, Teresa, de Cillia, Rudolf and Wodak, Ruth (2008): ‘Österreichische Identitäten in politischen Gedenkreden im ‘Gedankenjahr’. Zur diskursiven Konstruktion österreichischer Identitäten im Jubiläumsjahr 2005.’ In de Cillia, Rudolf and Wodak, Ruth (eds.) Gedenken im ‘Gedankenjahr’. Zur Diskursiven Konstruktion österreichischer Identitäten im Jubiläumsjahr 2005. Innsbruck, Vienna, Bolzano, pp. 29-78
  • Distelberger, Teresa (2009): ‘Leveling the Playing Field, or Where to Go with My Expert Role?’. In Mörsch, Carmen (ed.) Documenta 12 Education 2 : Between Critical Practice and Visitor Services Results of a Research Project. Diaphanes, Zurich

Neither her art practice, nor her political activism correspond much to given norms.
Ruth Noack, Kuratorin (u.a. documenta 12)